Evaluation des Projektes „Fachdialognetz für schwangere geflüchtete Frauen“

Projektformat: Evaluation/Wissenschaftliche Begleitung

Auftraggeber/Fördergeber: pro familia Bundesverband

Projektdurchführende: Victoria Schwenzer, Dorte Schaffranke, Dr. Meggi Khan-Zvorničanin, Carlotta Peters

Laufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019

Die Evaluation des Projektes umfasst sowohl Recherchen und Analysen zu ausgewählten Fragestellungen als auch die Evaluierung der Vernetzungen und ein Monitoring zu den Vernetzungsaktivitäten.

Das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Modellprojekt „Fachdialognetz für schwangere geflüchtete Frauen“ des pro familia Bundesverbandes dient der professionellen Vernetzung, dem Austausch und der gegenseitigen Unterstützung von multidisziplinären Fachkräften, ehrenamtlichen Initiativen und Migrantenorganisationen – zum Beispiel aus dem Gesundheitswesen, der Geburtshilfe, der psychosozialen Beratung sowie aus Migrationsdiensten oder der Jugendhilfe. Ziel ist es, Fachkompetenz zur Wahrung und Wahrnehmung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte im Dialog weiterzuentwickeln. In acht Städten in Deutschland erprobt pro familia Fachdialognetze für schwangere geflüchtete Frauen.

Die formative Evaluation durch Camino konzentriert sich auf Prozesse und Vorgehensweisen und zielt darauf, gute Praxis zu analysieren und sichtbar zu machen. Camino

  • bereitet zum einen empirisch fundierte Wissensbestände über die Lebensbedingungen und den Gesundheitszustand schwangerer geflüchteter Frauen systematisch auf und erarbeitet ein datenbasiertes Bild von der medizinischen und psychosozialen Versorgungssituation der betroffenen Frauen und erarbeitet zum anderen einen Überblick über die Angebote für schwangere Frauen in Deutschland im Hinblick auf den Zugang für schwangere geflüchtete Frauen.
  • evaluiert die Vernetzungsaktivitäten mittels Interviews und eines Fokusgruppengespräch mit den Projektmitarbeiterinnen an den Standorten zu zwei verschiedenen Zeitpunkten, Interviews mit den Kooperationspartner/innen und mittels eines Mappings, mit dessen Hilfe Qualität und Intensität der Netzwerkstrukturen der Standorte abgebildet und bewertet werden.
  • unterstützt die Standorte bei der Dokumentation ihrer Vernetzungsarbeit mittels eines EXCEL-basierten Monitorings.