Evaluation des Projekts biko - Beratung, Information und Kostenübernahme bei Verhütung

Projektformat:

Auftraggeber/Fördergeber: pro familia Bundesverband

Projektdurchführende: Dorte Schaffranke, Dr. Kari-Maria Karliczek, Dr. Meggi Khan-Zvorničanin

Laufzeit: 01.01.2017 – 31.07.2019

Projektbeschreibung

Camino setzt das begleitende Monitoring sowie die Evaluation des Projekts biko um.

Das Modellprojekt biko von pro familia wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang zu verschreibungspflichtigen, sicheren und gut verträglichen Verhütungsmitteln für Frauen, die wenig Geld zur Verfügung haben, sowie zu einer Beratung zum Thema Verhütung. Ziel ist es, ein leicht verständliches, rechtebasiertes und diskriminierungssensibles Angebot zu unterbreiten. Das Projekt hat den Anspruch, die Möglichkeiten einer bundesweiten Regelung auszuloten.

Die Evaluation folgt dem Ansatz der developmental Evaluation, hat aber auch summative Elemente. Ziel ist es:

  • den Bedarf für die Kostenübernahme für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel zu ermitteln,
  • die Entwicklung einer guten Praxis des Zugangs von anspruchsberechtigten Frauen zur Kostenübernahme für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel zu unterstützen,
  • gelingende Praxis zu dokumentieren und
  • Erfolgsfaktoren sowie Schwierigkeiten und Barrieren zu ermitteln.

Zum Einsatz kommt ein multimethodisches Design (Monitoring, standardisierte Befragung, und qualitative Interviews), das – zu zwei unterschiedlichen Erhebungszeitpunkten – jeweils die projektinterne Perspektive (Mitarbeiterinnen des Projekts), die projektexterne Perspektive (Kooperationspartner/innen und Multiplikator/innen) sowie die Perspektive der Zielgruppen berücksichtigt. Die Bedarfsermittlung erfolgt durch statistische Auswertungen von Daten zur Inanspruchnahme des Projektangebots und von Bevölkerungsdaten.