Evaluation der kommunalen Handlungsstrategie der Stadt München gegen Rechtsextremismus

Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Projektformat: Evaluation/Wissenschaftliche Begleitung

Auftraggeber/Fördergeber: Fachstelle für Demokratie der Stadt München

Projektdurchführende: Jasmin Rocha, Till Sträter

Laufzeit: 01.01.2016 – 31.12.2017

Von 2016 bis 2018 begleiteten wir evaluierend das Kommunale Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus in München, dessen Arbeit in der kommunalen Handlungsstrategie gegen Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beschrieben ist. Unter der Leitung der Fachstelle für Demokratie bringt das Netzwerk zivilgesellschaftliche Akteure der politischen und historischen (Jugend-) Bildung, der Kampagnen- und Informationsarbeit und der Opferberatung mit Akteuren der Münchner Stadtverwaltung zusammen.

Unsere Evaluation nutzte in erster Linie qualitative Methoden wie Interviews, Workshops und teilnehmende Beobachtung, um die Prozesse, Strukturen und Ergebnisse der Arbeit des Netzwerks zu beleuchten. Dabei konzentrierten wir uns auf Fragen der Relevanz, Effektivität und Nachhaltigkeit. Beispielfragen sind:

  • Welche Schwächen und Stärken haben die unterschiedlichen Akteure?
  • Welche Formen der Kooperation bewähren sich und weshalb?
  • Was sind die zentralen Wirkungsmechanismen der einzelnen Komponenten des kommunalen Netzwerks und wie wirken sie zusammen? Wie betten sie sich in die Akteurslandschaft ein?

Im Verlauf der Evaluation wurden Zwischenergebnisse in regelmäßigen Workshops an das Netzwerk zurückgespiegelt. Die Beobachtungen des Evaluationsteams wurden mit den Netzwerkakteuren diskutiert und validiert. Auf diese Weise konnte die Evaluation zu den fortlaufenden Reflexionsprozessen im Team beitragen, Erkenntnisse konnten zeitnah für die praktische Arbeit nutzbar gemacht werden.