Wissenschaftliche Begleitung von EXIT-Deutschland
Projektformat: Evaluation/Wissenschaftliche Begleitung
Auftraggeber/Fördergeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Projektdurchführende: Dorte Schaffranke, Victoria Schwenzer, Theresa Kunze
Laufzeit: 01.05.2021 – 30.04.2023
Projektbeschreibung
Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Begleitung (WB) standen zwei Aufgabenbereiche des über das Bundesprogramm Demokratie leben! geförderten Begleitprojekts EXIT-Deutschland, die Ausstiegs- und Deradikalisierungsarbeit von EXIT-Deutschland und der Bereich Fachberatung, Fachaustausch und Wissenstransfer für Programmpartner im Bundesprogramm sowie für weitere Projekte und Akteure. Beide Aufgabenbereiche werden durch Camino sowohl summativ als auch formativ begleitet, denn es ist das Anliegen der WB, zum einen die Wirkung der Arbeit von EXIT bilanzierend sichtbar zu machen, zum anderen Ergebnisse der WB auch während der WB zurück zu spiegeln und so für die Weiterentwicklung der Arbeit des Projekts nutzbar zu machen. Insgesamt soll die wissenschaftliche Begleitung von EXIT-Deutschland dazu beitragen, die Arbeit des Begleitprojekts weiterzuentwickeln, seine gute Praxis zu bergen und in seinen Wirkungen sichtbar zu machen.
Die wissenschaftliche Begleitung der Ausstiegsberatung erfolgte in erster Linie mit qualitativen Methoden, wie z.B. fallübergreifende Interviews mit Berater*innen, Interviews mit ehemaligen Aussteiger*innen, Interviews mit externen Akteuren; sie war partizipativ ausgerichtet und beinhaltete die Rückspiegelung und Diskussion von Ergebnissen mit den Projektakteuren. Außerdem wurden auch vorhandene strukturelle Daten zu den Beratungsnehmer*innen ausgewertet.
Im Bereich der wissenschaftlichen Begleitung von Fachberatung, Fachaustausch und Wissenstransfer wurden Workshops zur Netzwerkarbeit, Interviews mit externen Akteuren und eine Onlinebefragung zu Formaten des Wissenstransfers und zu Unterstützungsbedarfen umgesetzt.
Die WB entwickelte Empfehlungen, die sich sowohl an die Ausgestaltung des Projekts als auch an das Bundesprogramm selbst und an die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit darin richteten.